Bildschirmfoto 2017 06 17 um 00.40.24 202x300 - Donald Ducks Playground (C64, 1984)Diesmal wird beim Spielen auch gleich etwas dazugelernt. Donald Ducks Playground, ein Spiel aus dem Bereich „Educational“, soll Kindern den Umgang mit Geld etwas näher bringen. Kein Anderer als Leisure Suit Larry Schöpfer Al Lowe hat dieses Schmuckstück designed, programmiert und auch gleich die Musik dazu gemacht. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht extrem herausfordernd, was jedoch aufgrund der Zielgruppe (Kinder im Volksschulalter) nicht verwunderlich und daher auch kein Negativpunkt ist.

Donald ist chronisch pleite, möchte aber einen Spielplatz für seine Enkel Tick, Trick und Track aufbauen. Also muss Geld her, welches Donald durch einfache Aushilfsjobs dazuverdienen kann. Da das Entenhausener Arbeitsmarktservice anscheinend Nichts zu bieten hat, muss sich Donald selbst aktiv um einen Job kümmern. Also geht Donald auf eigene Faust auf Jobsuche und watschelt in die finanzielle Unabhängigkeit.


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Onkel Dagoberts Millionen

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Anspruchsvolleres Level bedeutet schwierigere Jobs, aber auch höheren Lohn. Auch die Shops (links im Bild) drehen an der Preisschraube.

Zu Beginn des Spiels steht Donald im Gewerbezentrum Entenhausens – ohne Bargeld. Da er sich offensichtlich nicht die Blöße geben und bei Dagobert betteln will, versucht er sein Glück bei insgesamt 4 Jobs, welche leistungsabhängig  entlohnt werden.

Egal ob als Weichensteller, im Spielwarengeschäft, beim Obst-, und Gemüsehändler oder am Flughafen – die Job-Minispiele sind unterschiedlich genug, um nicht allzu schnell langweilig zu werden. Der Dienstvertrag der einzelnen Jobs läuft nach der zuvor eingestellten Zeit (1 bis 8 Minuten) automatisch ab – Lohn gibts Bar auf die Hand.



Donald gibt nicht auf

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Beim Obst und Gemüsehändler ist eure Reaktion gefragt. Die richtige Box zu wählen ist einfach. Die Ware vorher fangen könnte aber schwieriger werden.

Die Grafik kann sich für 1984er Commodore 64 Verhältnisse durchaus sehen lassen. Kleinere Grafik-Glitches sind nicht so dramatisch und daher verkraftbar. Die Steuerung ist halbwegs präzise, nur die Kollisionsabfrage könnte genauer sein. Besonders schön finde ich kleine Details, wie zum Beispiel Donalds verärgerten Schnattern wenn eine Melone auf den Boden gefallen ist oder die Flugzeuganimation am Flughafen.

Während die Job-Minispiele ohne Musik (aber dafür mit Soundeffekten) auskommen müssen, hat die restliche Ingame-Musik großen Wiedererkennungswert. Ich kann euch beim besten Willen nicht sagen warum, aber die Musik gefällt mir und hat sich schon seit damals in mein Hirn eingebrannt. 



Bahn frei für Donald!

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Das Geld muss manuell dem „Kassier“ gegeben werden. Auch das Wechselgeld muss selbst errechnet und aus der Kassa genommen werden.

Mit dem hart verdienten Lohn kann unser lieber Donald nun nach Herzenslust shoppen gehen. Drei Shops stehen zur Auswahl welche – wie kann es auch anders sein – ausschließlich Spielplatzzubehör verkaufen. Auch ans Preise vergleichen hat Al gedacht, denn die ein oder andere Sache kann in zwei Shops zu unterschiedlichen Preisen erhältlich sein.

Genießt man Donald Ducks Playground im einfachsten Schwierigkeitsgrad, kann pro Besuch nur eine Ware gekauft werden. Wahrscheinlich um das Spiel hierbei so einfach als möglich zu halten. Vielleicht aber auch, um Horden von kaufsüchtigen Kids zu vermeiden – wer weiß….



Tick, Trick und Track räumen auf

Bildschirmfoto 2017 06 17 um 00.59.51 300x231 - Donald Ducks Playground (C64, 1984)

Die Spielgeräte können frei bewegt werden. Rutschen sollten sinnvollerweise von oben zugänglich sein.

Nach dem Arbeiten, dem Geldverdienen und dem Einkaufen ist nun der Spaß an der Reihe. Der Spielplatz befindet sich auf der anderen Seite der Bahngleise(!). Vorbildlich sieht Donald jedoch vorm Überqueren nach links und rechts.

Am Spielplatz schlüpfen wir nun in die Rolle von Tick, Trick oder Track und können uns am dreistöckigen Spielplatz nach Herzenslust austoben. Sollte die automatische Anordnung der Geräte nicht passen (was meistens der Fall ist), kann via F5 in den Editormodus umgeschalten werden, um die Spielgeräte an die richtige Stelle zu rücken.


Treffen der Generationen

Leo(35): Als gleich zu Beginn die orgelpfeifenartige Musik ertönte, fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt. Die Minispiele machen, auch wenn sie nicht sehr herausfordernd sind, immernoch Spaß. Wenn Donald sich wieder einmal beschwerte, dass Obst am Boden gelandet ist, schnautzte ich ihn an. Ab und zu öffnete ich absichtlich die Sicherheitstüre des Spielzeugregals um es Spielzeug regnen zu lassen. Einfach nur zum Spaß. Genau wie vor 25 Jahren. Es gibt nur eine Sache, welche ich heute anders als früher sehe: Wer hatte die Idee, in einem pädagogischem Spiel den Spielplatz auf die andere Seite der Gleise zu setzen?! 

Victoria(8): Ich finde das Spiel wirklich lustig. Dass es um Donald geht und die ganze Mickey Maus Crew mit dabei ist, ist cool. Von den Minigames war Obstwerfen das beste Minigame. Ich hatte Spaß mit dem Spiel, weil es nicht zu schwer ist.

 

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1 Kommentar auf "Donald Ducks Playground (C64, 1984)"

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YesterPlay80
Gast

Das macht nicht nur Kinds Spaß, glaube ich. Hat mich sogar etwas an Shenmue erinnert, konkret an die Kistenschlepperei im zweiten Teil. 🙂 Ist jedenfalls ein sehr schön gemachtes Spiel!

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Retrogamer, Kind der 80er und Vollzeitvater, der alle Hände damit zu tun hat seinen Kindern klar zu machen, dass nicht alles Alte schlecht ist, sich Trends immer wiederholen und es auch seine Vorteile hat, älter als das Internet zu sein ;-)

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