Die größten Kampfmaschinen der 80er Jahre, Robocop und der Terminator, in einem Spiel – was kann da schon schief gehen? Inspiriert von der gleichnamigen Comicreihe der Dark Horse Comics ist Robocop Schuld an Skynet. Warum? Weil Cyberdyne Robocops Technologie benutzt hat, um Skynet zu bauen. Oder bauen wird – ist ja in der Zukunft. Vielleicht auch doch nicht bauen wird, da Robocop es ja vereitelt hat. Oder vereiteln wird. Wie auch immer…

 

Nachdem Skynet den guten Robocop ausgetrickst hat (die Sau), wird Robocop in der Zukunft wieder zusammengebaut um Skynet das Handwerk zu legen. Hier schlüpfen wir in die Rolle der Gesetzeshüterlegierung, um uns den Weg zu Skynet hüpfend entlangzumeucheln.

Bildschirmfoto 2017 10 08 um 19.12.52 - Robocop versus the Terminator (Sega MegaDrive, 1994)
Bildschirmfoto 2017-10-08 um 19.25.05

Flohmarktware wird nicht umgetauscht

Auch wenn die ersten Minuten von Robocop versus the Terminator etwas Anderes vermuten lassen: Dieses Spiel ist bockschwer! Besonders die Bosskämpfe haben es aufgrund der meist sehr begrenzten Bewegungsfläche in Sich. Dank Robocops Gabe Munition zu kacken können wir aber nach Herzenslust herumballern. Ebenfalls steht er nicht unter Zeitdruck und kann zwei Waffen mitführen. Richtig gelesen: Zwei Waffen, cool, huh? Das recht große Waffenarsenal birgt jedoch auch ein Risiko: Bei Berührung wird die aufgesammelte Waffe gegen die gerade nicht benutzte getauscht und die alte verschwindet im Nirvana. Blöd, denn wenn dies unbeabsichtigt geschieht, gibts keinen Rücktausch. Es macht schließlich einen Unterschied, ob ein Terminator mit einem, oder mehreren Schüssen in Elektroschrott verwandelt wird.

Der Terminator ist mit der falschen Waffe ein etwas zäher Zeitgenosse
Der Terminator ist mit der falschen Waffe ein etwas zäher Zeitgenosse

Splattercop

Grafisch macht Robocop versus the Terminator einiges her. Robocop erstrahlt in wunderschöner Pixel-Optik und bewegt sich….nun ja, wie Robocop eben. Sogar Robocops cooler „Ich steck meine Wumme im meinen Oberschenkel“-Move ist mit von der Partie! Die Gegner sorgen für blutiges Eye-Candy, denn an roten Pixeln wurde nicht gespart. Wie auch im ersten Robocop-Film werden die bösen Buben von der Bildfläche gesplattert und zerfallen bei Beschuss in ihre Einzelteile. Die Bosse sind größtenteils genauso nett anzusehen, wie sie gefährlich sind. Habt ihr in den späteren Levels die falsche Waffe, kann ein Bosskampf schon 10 Minuten andauern. Berührt ihr einen Boss, ist sowieso instant-sense.

Nicht nur der Schwierigkeitsgrad, sondern auch der Gore-Faktor ist erfrischend hoch
Nicht nur der Schwierigkeitsgrad, sondern auch der Gore-Faktor ist erfrischend hoch

Sterben als Taktik

Mit Extraleben wird nicht gegeizt, und das ist auch gut so. Aufgrund des Schwierigkeitsgrades ist Leben lassen Teil der Überlebenstaktik in Robocop versus the Terminator. Hier müsst ihr nur aufpassen, dass ihr beim Ableben nicht eure Hauptwaffe ausgerüstet habt, denn die selektierte Waffe ist mit dem neuen Leben weg. Verliert ihr alle Leben, könnt ihr eines der limitierten Continues verwenden und startet mit der Standardwaffe. Passiert euch das im letzten Level habt ihr ein kleines Problem, denn mit den paar Leben kommt ihr nicht weit. Ebenfalls lachen euch die Gegner hier aus, wenn ihr mit dem Revolver antanzt. Macht aber Nichts, dann startet man eben wieder bei Level 1 – so wies damals üblich war.

Die Bosskämpfe gestalten sich - bis auf wenige Ausnahmen - sehr schwierig
Die Bosskämpfe gestalten sich - bis auf wenige Ausnahmen - sehr schwierig

Pixellent Memories

Damals

Ich weiß nicht mehr, ob ich mir Robocop versus The Terminator aus der Videothek, oder von einem Freund ausborgte. Ich selbst besaß es leider nicht, was es dadurch wegen der „Rarität“ noch cooler für mich machte. Auch wenn ich mit Robocop nicht viel anzufangen wusste, kannte ich den Terminator. Die Splatter-Todesanimationen taten dann ihr Übriges…


Heute

Gut, heute bewerte ich diesen Titel unter anderen Gesichtspunkten. Die Brutalität des Spiels ist heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr – im Gegenteil: Wahrscheinlich würden die Splatter-Animationen sogar (oder gerade) meinem Sohn nur ein müdes Gähnen hervorlocken. Das große Waffenarsenal ist gut gewählt, da es fast keine Waffe gibt, die wirklich Mist ist – von Robocops Pistole bis zum ferngesteuerten Granatenwerfer ist alles mit dabei. Obwohl der Schwierigkeitsgrad recht hoch ist, gibt es so gut wie keine unfairen Stellen – außer im Schwierigkeitsgrad „Killer“, aber da ist man selbst schuld. Fans von Shootern sollten Robocop versus the Terminator auf jedem Fall einmal gespielt haben. Zumindest die MegaDrive Version – die SNES Version soll sich recht stark von dieser unterscheiden. Ob dies positiv ist kann ich jedoch nicht sagen.

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