zerotol 900x400 - Zero Tolerance (Sega MegaDrive, 1994)

Zero Tolerance (Sega MegaDrive, 1994)

Zero Tolerance hat auch die BPjM gezeigt und warf es auf den Index, aber glücklicherweise hatten wir dieses Problem in Österreich nicht und konnten überall die Uncut-Version kaufen. Ein Ego-Shooter für das MegaDrive – wie cool ist das denn? Ich hatte zwar schon Ego-Shooter Erfahrungen auf dem MegaDrive mit *hüstel* Corporation *hüstel* gemacht, aber die waren eher suboptimal… Aber lassen wir uns nicht die Stimmung verderben und reden lieber von einem guten Spiel. Zero Tolerance hat neben der Tatsache, dass es ein Ego-Shooter ist noch eine Besonderheit: Einen Coop-Modus! Ich selbst bin zwar leider nie in den Genuss gekommen, da hierfür 2 Spiele, 2 Megadrive, 2 Fernseher und 1 Linkkabel (Verbunden per Joystick-Port!) notwendig war. Schluss mit der langweiligen Technik, kümmern wir uns um das Spiel selbst. Abgrundtief böse Aliens haben die Raumstation Europe-1 angegriffen und besetzt. Noch dazu wurde das nukleare Kühlsystem beschädigt und eine Kernschmelze steht bevor. Da das natürlich eine dezent doofe Sache ist, müssen wir die Sache ausbaden – der Elitetrupp Zero Tolerance. Nicht nur die Liebe ist rot Dieser Elitetrupp besteht aus 4 wählbaren Personen, welche auch gleichzeitig unsere “Leben” sind – sind alle tot ist das Spiel vorbei. Der Soundtrack des Spiels hat sich, so einfach

ra2ri 900x400 - Rags to Riches (C64, 1985)

Rags to Riches (C64, 1985)

Heute kümmere ich mich mal um den Urvater der Sims: Rags to Riches. Diesmal wird der Artikel umfangreicher als üblich, da das World Wide Web fast keine Infos über dieses Spiel ausspuckt (Nicht ein mal ein Cover konnte ich auftreiben). Rags to Riches erschien 1985 für den guten, alten Commodore64. Es wurde mutmaßlich von Bob Keener entwickelt (zumindest ist das dem Titelbild zu entnehmen) und von der Melody Hall Publishing Corp herausgegeben. Eine kurze Recherche über Bob Keener ergab – nichts. Viele Treffer, nur keiner davon hat im entferntesten mit Videospielen zu tun. Einige davon habe ich blind via Email und Sozialen Medien angeschrieben, nur kam bis heute leider keine Antwort. Wahrscheinlich weil ich nicht der Erste bin, der auf diese glorreiche Idee kam und die angeschriebenen Bob Keeners meine Mail wohl mit den Worten “Nicht schon wieder einer” entnervt löschten… Auch von der Melody Hall Publishing Corp. ist neben Rags to Riches und einer Tabellenkalkulation Namens „ValueCalc” nichts zu finden – haben sie mit R2R  Ihre Zukunft geschrieben? Die Melody Hall Publishing Corp wurde von einem gewissen Perry G. Callas in Illinois gegründet. Nun gibt es eine Anwaltskanzlei in Illinois, in welcher ein gewisser Perry G. Callas tätig ist, welchen ich natürlich auch gleich

blove 900x400 - Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

Diesmal schreibe ich über eine 16-Bit Perle, welche auf dem ersten Blick stark an Golden Axe erinnern mag. Sind die optischen Anleihen anfangs kaum zu übersehen, stellt sich nach ein paar Minuten Spielzeit jedoch heraus, dass Blades of Vengeance doch ein wenig anspruchsvoller ist. Der Sega MegaDrive Exklusivtitel, welcher in dem damals EA eigenen übergroßen Cartridge ausgeliefert wurde, kann alleine oder auch zu Zweit im Coop-Modus gespielt werden. Die unglaublich böse dunkle Lady Mannax hat das Königreich erobert. Dies können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Daher schickt der gute Zauberer drei Abenteurer los, um Mannax zu töten. Nachdem dies erledigt ist, stellt der Zauberer mit seinen wiedererlangten Kräften Recht und Ordnung wieder her. Nun ja, zumindest ist das der Plan, also sollten wir uns, gleich nachdem wir den unglaublich komplexen und außergewöhnlichen Plot verarbeitet haben, an die Arbeit machen. Abracadabra! Aber nicht so schnell, denn erst müssen wir unseren Character wählen. Eine Jägerin, ein Krieger und auch ein Zauberer stehen zur Auswahl. Einmal gewählt gibt es kein Zurück – die Figur kann nachträglich nicht mehr geändert werden. Dunkel kann ich mich daran erinnern, dass der Zauberer zwar nicht so stark ist, aber dafür als einzige Figur (anfänglich) schießen

tosap 900x400 - Thing on a Spring (C64, 1985)

Thing on a Spring (C64, 1985)

Thing on a Spring – ein Spiel, welches Spaß machen, aber auch in gleichem Maße für Frustration sorgen kann, ist heute an der Reihe. Dies haben wir meinen Twitter-Follower @C64_endings zu verdanken. Nicht etwa, weil er mich explizit danach gefragt hat sondern, weil der grüne Held sein Twitterprofil ziert. Ein böser Goblin hat alle Spielzeuge aus der Nachbarschaft gefangen und in sein Verließ gesteckt. Daher muss unser namenloser Protagonist unbewaffnet dem bösen Goblin das Handwerk legen. 9 Puzzleteile gilt es in den ersten 3 Ebenen einzusammeln, um sich anschließend dem bösen Goblin auf Ebene 4 zu stellen. Dem einzigen Gegner im ganzen Spiel, welchen man vernichten kann. Lets play! Ein Druck auf den Feuerknopf und schon starte ich auf der ersten Ebene. Ich laufe ein Bild nach rechts und komme zu einer Art Rolltreppe, welche ich jedoch noch nicht benutzen kann. Also mache ich Kehrt und wandere auf die Gegenseite, denn die notwendige Fähigkeit der Rolltreppennutzung erhalte ich an einer anderen Stelle. Hier mache ich nach kurzer Zeit Bekanntschaft mit der größten Herausforderung in diesem Spiel – dem Springen, denn springt man gegen ein Hindernis, federt “Thing” von Selbigen ab wie …..eine Sprungfeder. Auf der anderen Seite kann diese Eigenschaft richtig genutzt zu einem ordentlichen Geschwindigkeitsboost

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Outlaw (Atari 2600,1978)

Heute reisen wir ins Jahr 1978, in welchem Atari Outlaw, dem Urvater von Red Dead Redemption, veröffentlichte. Das actiongeladene Cover-Art lässt schon vermuten, dass es sich um einen wilden, erbarmungslosen Shooter handeln könnte, also Cartridge rein und los gehts! Wie bei vielen Videospielen zu dieser Zeit ist das Cover weitaus imposanter als das Spiel selbst. Auch wenn es sich eher wie Bullet-Time während eines LSD-Trips anfühlt, ist es trotzdem unterhaltsam. Vielleicht sogar genau deswegen.