vidgrabiba 900x400 - Bible Adventures (Sega MegaDrive, 1995)

Bible Adventures (Sega MegaDrive, 1995)

Seid gegrüßt, Freunde der schlechtesten Videospielen aller Zeiten! Diesmal mit Bible Adventures. Ein christliches Videospiel, was kann da denn schon schief gehen? Dieses Machwerk, frisch aus der Mülltonne des siebenten Kreises der Hölle, schafft es nicht nur jeden Funken aufkommenden Spielespaß im Keim zu ersticken, sondern glänzt auch noch durch unpräzise Steuerung und unzählige Logiklücken. Hinterlegt mit der Hintergrundmusik eines Grundschul-Tonkünstlers sorgt der eitrige Auswurf dilettantischer Programmierkunst maximal für nicht beabsichtigte Lacher. Obwohl dieses Spiel nicht im “normalen” Handel erhältlich war habe ich gehört, dass Papst Johannes Paul II. persönlich sein Bedauern über das durch Bible Adventures verursachte Leid ausgesprochen haben soll – aber das ist nur ein Gerücht. Der alte Mann und das Meer Das erste der 3 wählbaren Spiele ist Noah´s Arche. Wie schlüpfen in die Rolle des für sein Alter unglaublich fitten Noahs. Schafe, Schweine, Ochsen und so weiter tummeln sich fröhlich in der näheren Umgebung der Arche. Unser niederträchtig neurotischer Noah hat nun die Aufgabe, sie alle in sein schwimmendes Holzverlies zu sperren. Super-Noah kann gleich mehrere Tiere auf seinem Kopf stapeln um Sie in seine Luxusyacht zu bringen. Dank der unpräzisen Steuerung (Noah dürfte sich seine Rollsandalen angeschnallt haben) schafft es Bible Adventures, dass der alte Mann unkontrollierbarer als der Harndrang eines inkontinenten

vidgraet 900x400 - E.T. - The Extra-Terrestrial (Atari 2600, 1982)

E.T. – The Extra-Terrestrial (Atari 2600, 1982)

Ist E.T. wirklich das schlechteste Spiel aller Zeiten? Hat es Mitschuld am Videospielecrash Anfang der 80er? Kann es sein, dass diese Spiel sogar schlechter als Pit-Fighter ist? Sehen wir uns das Ganze einmal genauer an. Ich habe E.T. – The Extra-Terrestrial erst im Zuge der Recherche zu diesem Artikel erstmalig gespielt, somit hatte ich keine Ahnung, auf was ich mich da eingelassen habe. Um mir die Überraschung nicht zu verderben, habe ich vor der ersten Partie keinerlei Vorinformationen eingeholt. Wie sich bald herausstellte, war das nicht die klügste Entscheidung, denn die “erste Partie” brach ich nach kurzer Zeit wieder ab. Da ich weder wusste was ich zu tun habe, noch was die kryptischen Symbole am oberen Bildschirmrand bedeuteten, habe ich dann doch lieber die Anleitung zu Rate gezogen… Hör auf zu schubsen, Schubsi! Der arme E.T. wird mit einem Raumschiff, welches eher einem rosa Lift gleicht, auf der Erde ausgesetzt – mit der Aufgabe 3 Telefonteile zu sammeln um sich dann wieder abholen zu lassen. Auch Süßigkeiten können gesammelt werden, denn die bringen Lebenskraft wenn sie gegessen werden (was E.T. aus unerklärlichen Gründen nur an bestimmten Stellen kann) oder auch Punkte , sofern sie an Elliott abgeliefert werden (Schutzgeld?). E.T. startet mit 9999 Lebenspunkten, welche

vidgrafof 900x400 - Wizards & Warriors X - The Fortress of Fear (GameBoy, 1990)

Wizards & Warriors X – The Fortress of Fear (GameBoy, 1990)

Wizards & Warriors X – Fortress of Fear ist der dritte Teil der Wizards & Warriors Serie. Warum wir nun schon das Kapitel 10 schreiben und nicht Kapitel 3 entzieht sich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich hat der böse Magier Malkil auch hier seine Finger im Spiel, um die Spielergemeinde in einem höchst perfiden Plan zu verwirren und die dadurch verunsicherte Menschheit zu unterjochen. Wer weiß, wer weiß – einstweilen hat er sich damit begnübt die Prinzessin zu entführen, gleich nachdem er (wieder einmal) auferstanden ist. Das passt uns natürlich gar nicht und deshalb gehts ab ins Abenteuer in die Festung der Angst. Angst und Bange ist wahrscheinlich meinem Gameboy geworden, denn der Frustfaktor und die damit in Zusammenhang stehende Flugwahrscheinlichkeit des Gameboys ist bei The Fortress of Fear relativ hoch. Nachdem ich den Cartridge nach über 15 Jahren nun wieder eingelegt habe muss ich gestehen, dass mich selten ein Spiel so nervte… Horror ab der ersten Sekunde Rare hat es geschafft, dass sich gleich zu Beginn des Spiels der Horror offenbart. Nicht etwa aufgrund der gruseligen Stimmung (welche komplett fehlt), sondern wegen der unerträglich nervigen Musik! Also mache ich den Ton aus und werfe die (ausgeborgte) Heino-CD in den CD-Player um irgendeine Art von Gänsehautstimmung zu erzeugen. Nach den ersten

vidgrapifibb 900x400 - Pit Fighter (Sega MegaDrive, 1990)

Pit Fighter (Sega MegaDrive, 1990)

Heute habe ich mir einen feinen Leckerbissen: Pit Fighter für das Sega Mega-Drive! Erst wollte ich diese Spiel nicht mit einem Blogeintrag würdigen, aber ich lasse ja mit mir reden 😉 Außerdem: Yesterplay80 hat Rise of the Robots ohne bleibende Schäden reviewt, also schaffe ich das auch! Zu diesem Spiel habe ich eine ganz besondere Beziehung, da es mich eine wichtige Lektion lehrte: Man soll das Buch(Spiel) nicht nach seinem Einband beurteilen. Mangels Internet, was 1990 nicht weiter verwunderlich ist, tat ich dies aber. Bevor ich allerdings ins Detail gehe, wird wie immer die Hintergrundstory kurz zusammengefasst: Ihr wollt der ultimative Fight-Champion werden und dabei viel Geld verdienen. Puh, da bleibt einem regelrecht die Spucke weg. Nachdem wir die ausgeklügelte, tiefgründige Story verarbeitet haben, nehmen wir unseren ganzen Mut zusammen, stecken das Modul in den Slot und werfen das Mega-Drive an. Grüße aus der digitalisierten Welt Begrüßt werden wir von einem Intro, welches gar nicht mal so schlecht aussieht. Digitalisierte Bilder bzw. Animationen werden in der Art eines Comic-Panels auf den Fernseher geworfen und sollen uns jeden spielbaren Charakter näher bringen. Das liest sich jetzt aufwändiger als es wirklich ist, denn spielbare Charaktere gibt es ganze 3 (in Worten: drei) Stück: Einen Wrestler,