deto 900x400 - Detonators - Bombers Day (C64, 1993)

Detonators – Bombers Day (C64, 1993)

Detonators für den guten, alten Commodore64 werden wahrscheinlich die Wenigsten kennen. Im regulären Handel war diese Perle nie zu erstehen, weswegen ich es einmal vorsichtig als Geheimtipp tituliere. Wie ich zu dem Spiel dann gekommen bin? Damals, kurz nachdem der Mensch lernte aufrecht zu gehen,  gab es nicht nur Computermagazine mit und ohne Diskette, sondern auch Disketten ohne Printmagazin. Gleichzeitig modern und auch kostensparend war das Magazin zusammen mit Spielen und Demos ganz einfach auf der Diskette untergebracht. Steinzeit E-Books sozusagen. Magic Disk und GameOn waren solche Disk-Magazine zum Beispiel für den Commodore64. Und genau auf Letzterem, nämlich auf der Diskette der GameOn 07-08/93 war Detonators zu finden. Zum Magazin kann ich leider nichts sagen, denn die Magazine auf Diskette las ich nie. Aber ich freute mich jedes Mal auf eine neue Ausgabe, da sie viel Software zum Ausprobieren beinhalteten und gleichzeitig nicht allzu teuer (ich glaube es waren 50 Schilling) waren. Mit 12 Jahren war das somit eine tolle Möglichkeit, günstig zu Spielen zu kommen. Big Badaboom! Detonators ist, das kann man einfach nicht abstreiten, ein Bomberman-Klon. Mag dem Magazincover geglaubt werden, schlüpft ihr in die Rolle eines mit Bomben und Zippo bewaffneten Pensionisten und zerbombt 80er Jahre Roboter. Nun ja, dafür ist

tjearl 900x400 - Toejam & Earl (Sega MegaDrive, 1991)

Toejam & Earl (Sega MegaDrive, 1991)

Ein Spiel, zwei Aliens, unzählige Erdlinge. Mit Toejam & Earl habe ich zusammen mir einem Freund Stunden, wenn nicht sogar Tage verbracht – ohne das Spiel nicht einmal durchzuschaffen. Ich war übrigens immer Toejam – heute wäre wohl Earl passender. Frust kam nie auf, da Toejam & Earl einfach nur witzig war und Spaß gemacht hat. Ob das heute immernoch so ist? Wir werden sehen… Ihr schlüpft wahlweise in die Rolle von Toejam, dem Alien-Dreibein oder Earl, dem etwas übergewichtigen Außerirdischen, die wegen der miserablen Flugkünste Earls auf der Erde abgestürzt sind. Nun müsst ihr euer in 10 Teile zerbrochenes Raumschiff wiederfinden, um zurück auf euren Planeten fliegen zu können. Klingt einfach – ist es aber nicht, denn auf der Erde wimmelt es (naturgemäß) von Erdlingen, die euch nichts Gutes wollen. We are all mad here Kurz zusammengefasst: Auf der Erde leben nur Geistesgestörte. Die Mutter mit schreiendem Kleinkind, der verrückte Zahnarzt, Nerds, Hühner mit Kanonen und was sonst noch typischerweise auf der Erde zu finden ist wollen euch an den Kragen.  Nicht alle bringen euch gleich um: Armor zum Beispiel verdreht eure Steuerung, während ihr bei der Hula-Tänzerin euren Tanz-Zwang nachgehen müsst. Den meisten Gegnern kann man normalerweise recht gut ausweichen, allerdings verleitet die restliche Spielmechanik

skitch 900x400 - Skitchin' (Sega MegaDrive, 1993)

Skitchin’ (Sega MegaDrive, 1993)

Ich denke, Road-Rash sollte jedem ein Begriff sein – wenn nicht geht euch eine Runde schämen und schließt schleunigst diese klaffende Bildungslücke. Wie kann man solch ein Spiel Mitte der 90er noch cooler machen? Genau, man verlagert das Renngeschehen vom Motorrad auf Inline-Skates, verpasst dem Ganzen ein Graffiti-Titelbild und kreiert ein Kunstwort: Skitchin’! Auch wenn dies im ersten Moment recht langweilig klingt, ist Skitchin’ sogar etwas komplexer und abwechslungsreicher als der große Bruder Road-Rash. Der Versuch von EA, das alte Spielprinzip für die “coolen Kids der 90er” attraktiv zu machen ist durchaus gelungen. Mit Punks, Gewalt, illegale Straßenrennen und Anpöbeln der Polizei bietet Skitchin’ alles, was das Herz eines Durchschnittsteenies der 90er begehrt. Also rein ins Grundge-Outfit, Schutzbekleidung angelegt und Inline-Skates angeschnallt, denn jetzt wirds ernst! Break Stuff Aber nicht nur Gewalt, sondern auch Sicherheit wird bei Skitchin’ großgeschrieben. Rollen, Skates und Schutzkleidung können aufgerüstet werden aber auch kaputt gehen, was ein frühzeitiges Ende des Wettkampfes zur Folge hat. Sind Rollen oder Skates defekt, ist das Rennen genauso schnell erledigt wie nach einem Unfall mit verschlissener Schutzausrüstung. Also Kinder: Es ist kein Problem, wenn euch ein Auto überfährt, solange ihr Knieschoner angelegt habt… Richtig problematisch wird es, wenn dann zu allem Überfluss auch noch nicht mehr genug

vidgrapifibb 900x400 - Pit Fighter (Sega MegaDrive, 1990)

Pit Fighter (Sega MegaDrive, 1990)

Heute habe ich mir einen feinen Leckerbissen: Pit Fighter für das Sega Mega-Drive! Erst wollte ich diese Spiel nicht mit einem Blogeintrag würdigen, aber ich lasse ja mit mir reden 😉 Außerdem: Yesterplay80 hat Rise of the Robots ohne bleibende Schäden reviewt, also schaffe ich das auch! Zu diesem Spiel habe ich eine ganz besondere Beziehung, da es mich eine wichtige Lektion lehrte: Man soll das Buch(Spiel) nicht nach seinem Einband beurteilen. Mangels Internet, was 1990 nicht weiter verwunderlich ist, tat ich dies aber. Bevor ich allerdings ins Detail gehe, wird wie immer die Hintergrundstory kurz zusammengefasst: Ihr wollt der ultimative Fight-Champion werden und dabei viel Geld verdienen. Puh, da bleibt einem regelrecht die Spucke weg. Nachdem wir die ausgeklügelte, tiefgründige Story verarbeitet haben, nehmen wir unseren ganzen Mut zusammen, stecken das Modul in den Slot und werfen das Mega-Drive an. Grüße aus der digitalisierten Welt Begrüßt werden wir von einem Intro, welches gar nicht mal so schlecht aussieht. Digitalisierte Bilder bzw. Animationen werden in der Art eines Comic-Panels auf den Fernseher geworfen und sollen uns jeden spielbaren Charakter näher bringen. Das liest sich jetzt aufwändiger als es wirklich ist, denn spielbare Charaktere gibt es ganze 3 (in Worten: drei) Stück: Einen Wrestler,

blove 900x400 - Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

Diesmal schreibe ich über eine 16-Bit Perle, welche auf dem ersten Blick stark an Golden Axe erinnern mag. Sind die optischen Anleihen anfangs kaum zu übersehen, stellt sich nach ein paar Minuten Spielzeit jedoch heraus, dass Blades of Vengeance doch ein wenig anspruchsvoller ist. Der Sega MegaDrive Exklusivtitel, welcher in dem damals EA eigenen übergroßen Cartridge ausgeliefert wurde, kann alleine oder auch zu Zweit im Coop-Modus gespielt werden. Die unglaublich böse dunkle Lady Mannax hat das Königreich erobert. Dies können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Daher schickt der gute Zauberer drei Abenteurer los, um Mannax zu töten. Nachdem dies erledigt ist, stellt der Zauberer mit seinen wiedererlangten Kräften Recht und Ordnung wieder her. Nun ja, zumindest ist das der Plan, also sollten wir uns, gleich nachdem wir den unglaublich komplexen und außergewöhnlichen Plot verarbeitet haben, an die Arbeit machen. Abracadabra! Aber nicht so schnell, denn erst müssen wir unseren Character wählen. Eine Jägerin, ein Krieger und auch ein Zauberer stehen zur Auswahl. Einmal gewählt gibt es kein Zurück – die Figur kann nachträglich nicht mehr geändert werden. Dunkel kann ich mich daran erinnern, dass der Zauberer zwar nicht so stark ist, aber dafür als einzige Figur (anfänglich) schießen