vidgracnskbb 900x400 - Chuck Norris Superkicks (Atari 2600, 1983)

Chuck Norris Superkicks (Atari 2600, 1983)

Und wieder einmal stöbern wir in den Tiefen der Videospielkloake und ertasten am Grund einen Cartridge. Es ist nicht irgendein Cartridge, nein, er fühlt sich irgendwie größer an…..   Und so ist es auch: Wir ziehen das Modul an Land und erblicken….Artillery Duel? Waaaaas? Keine Sorge, es handelt sich um einen Double Ender von Xonox. Nicht nur das geniale Artillery Duel befindet sich auf diesem Modul, sondern auch der Grund, warum dieser Cartridge geschreddert und anschließend verbrannt werden sollte. Steckt man das Modul andersrum in den Atari, kommt genau das aus dem Ding heraus, was man sich von einer Kehrseite erwartet. Ein Spiel wie es belangloser nicht sein kann. Null Inhalt, keine Story und kein Wiederspielwert. Aus diesem Grund habe ich die pipifax Story und das komplette Gameplay etwas ausgebaut und in eine Geschichte voller Wendungen gepackt – viel Spaß beim Lesen!

vidgraeswat 900x400 - Cyber Police ESWAT (Amiga, 1990)

Cyber Police ESWAT (Amiga, 1990)

Der heutige Artikel beginnt mit einer traurigen Geschichte. Einst war ein Jüngling mit blondem Haar – gerade gekratzt am vierzehnten Jahr. Die Familie zu geizig für einen Amiga zu löhnen – musste er seiner Lust irgendwo Anders fröhnen. Bei nem Freund gleichen Alters, oh welch frohlocken – konnte er endlich Amiga zocken. Am Liebsten im Coop, nicht Mann gegen Mann – da bot sich Cyber Police ESWAT an! Level für Level wurden ratzfatz gemeistert – sein Freund allerdings leider war nicht so begeistert. Der Jüngling schreibt heute im Web, dem weltweiten – ein Blog über Spiele der alten Zeiten. So dachte er kürzlich “ich muss es jetzt zocken – das geile Spiel von damals wird sowas von rocken!”. So zockte er ESWAT wie in alten Tagen – das Ergebnis ist jedoch….wie soll ich es sagen? Ich versuchs mal auf freundliche Art und Weise – ESWAT ist Müll und sowas von scheisse!

tokibb 900x400 - Toilet Kids (PC Engine, 1992)

Toilet Kids (PC Engine, 1992)

Da denkt man, man hat schon alles gesehen und dann so Etwas. Toilet Kids für die PC Engine. Mir fehlen wirklich die Worte! Dieser Bodensatz der Spielediarrhoe kann nur der Ausfluss eines Meetings unter Alkohol-, und/oder Drogeneinfluss bzw. der falschen Dosis Psychopharmaka sein. Die bis ins kleinste Detail ausgeklügelte Story: Nichts Böses ahnend wachen wir mitten in der Nacht auf, da wir akut abstuhlen müssen. Also machen wir uns auf den Weg um das stille Örtchen erbeben zu lassen und setzen uns auf den Thron um unser Geschäft zu verrichten. Obs nun wirklich Groß oder vielleicht doch eher Klein war, wird nicht näher erläutert. Doch plötzlich werden wir durch die teuflische Toilette in die diabolische Dimension dreckiger Darmentleerungen gesogen! Versucht nicht einmal einen tieferen Sinn dahinter zu sehen. Vielleicht haben wir zu selten die Klobürste benutzt oder zu viel Kollateralschaden beim im stehen Pinkeln verursacht. Der Porzellanthron ist jedenfalls offensichtlich angepisst und hat uns beim Abwursten ein Ei gelegt… Der Pipikacka-See Innerhalb der Dimension der Darminhalte schießen wir uns in typischer Bullet-Hell-Manier entweder alleine oder auch zu Zweit im Simultan-Coop durch die Runden. Warum ihr dieses Spiel einem Freund antun wollt, bleibt allerdings euch überlassen. Auch das Spieldesign dürfte offensichtlich aus der Feder eines Volksschülers stammen.

vidgraet 900x400 - E.T. - The Extra-Terrestrial (Atari 2600, 1982)

E.T. – The Extra-Terrestrial (Atari 2600, 1982)

Ist E.T. wirklich das schlechteste Spiel aller Zeiten? Hat es Mitschuld am Videospielecrash Anfang der 80er? Kann es sein, dass diese Spiel sogar schlechter als Pit-Fighter ist? Sehen wir uns das Ganze einmal genauer an. Ich habe E.T. – The Extra-Terrestrial erst im Zuge der Recherche zu diesem Artikel erstmalig gespielt, somit hatte ich keine Ahnung, auf was ich mich da eingelassen habe. Um mir die Überraschung nicht zu verderben, habe ich vor der ersten Partie keinerlei Vorinformationen eingeholt. Wie sich bald herausstellte, war das nicht die klügste Entscheidung, denn die “erste Partie” brach ich nach kurzer Zeit wieder ab. Da ich weder wusste was ich zu tun habe, noch was die kryptischen Symbole am oberen Bildschirmrand bedeuteten, habe ich dann doch lieber die Anleitung zu Rate gezogen… Hör auf zu schubsen, Schubsi! Der arme E.T. wird mit einem Raumschiff, welches eher einem rosa Lift gleicht, auf der Erde ausgesetzt – mit der Aufgabe 3 Telefonteile zu sammeln um sich dann wieder abholen zu lassen. Auch Süßigkeiten können gesammelt werden, denn die bringen Lebenskraft wenn sie gegessen werden (was E.T. aus unerklärlichen Gründen nur an bestimmten Stellen kann) oder auch Punkte , sofern sie an Elliott abgeliefert werden (Schutzgeld?). E.T. startet mit 9999 Lebenspunkten, welche

vidgrafof 900x400 - Wizards & Warriors X - The Fortress of Fear (GameBoy, 1990)

Wizards & Warriors X – The Fortress of Fear (GameBoy, 1990)

Wizards & Warriors X – Fortress of Fear ist der dritte Teil der Wizards & Warriors Serie. Warum wir nun schon das Kapitel 10 schreiben und nicht Kapitel 3 entzieht sich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich hat der böse Magier Malkil auch hier seine Finger im Spiel, um die Spielergemeinde in einem höchst perfiden Plan zu verwirren und die dadurch verunsicherte Menschheit zu unterjochen. Wer weiß, wer weiß – einstweilen hat er sich damit begnübt die Prinzessin zu entführen, gleich nachdem er (wieder einmal) auferstanden ist. Das passt uns natürlich gar nicht und deshalb gehts ab ins Abenteuer in die Festung der Angst. Angst und Bange ist wahrscheinlich meinem Gameboy geworden, denn der Frustfaktor und die damit in Zusammenhang stehende Flugwahrscheinlichkeit des Gameboys ist bei The Fortress of Fear relativ hoch. Nachdem ich den Cartridge nach über 15 Jahren nun wieder eingelegt habe muss ich gestehen, dass mich selten ein Spiel so nervte… Horror ab der ersten Sekunde Rare hat es geschafft, dass sich gleich zu Beginn des Spiels der Horror offenbart. Nicht etwa aufgrund der gruseligen Stimmung (welche komplett fehlt), sondern wegen der unerträglich nervigen Musik! Also mache ich den Ton aus und werfe die (ausgeborgte) Heino-CD in den CD-Player um irgendeine Art von Gänsehautstimmung zu erzeugen. Nach den ersten

vidgrapifibb 900x400 - Pit Fighter (Sega MegaDrive, 1990)

Pit Fighter (Sega MegaDrive, 1990)

Heute habe ich mir einen feinen Leckerbissen: Pit Fighter für das Sega Mega-Drive! Erst wollte ich diese Spiel nicht mit einem Blogeintrag würdigen, aber ich lasse ja mit mir reden 😉 Außerdem: Yesterplay80 hat Rise of the Robots ohne bleibende Schäden reviewt, also schaffe ich das auch! Zu diesem Spiel habe ich eine ganz besondere Beziehung, da es mich eine wichtige Lektion lehrte: Man soll das Buch(Spiel) nicht nach seinem Einband beurteilen. Mangels Internet, was 1990 nicht weiter verwunderlich ist, tat ich dies aber. Bevor ich allerdings ins Detail gehe, wird wie immer die Hintergrundstory kurz zusammengefasst: Ihr wollt der ultimative Fight-Champion werden und dabei viel Geld verdienen. Puh, da bleibt einem regelrecht die Spucke weg. Nachdem wir die ausgeklügelte, tiefgründige Story verarbeitet haben, nehmen wir unseren ganzen Mut zusammen, stecken das Modul in den Slot und werfen das Mega-Drive an. Grüße aus der digitalisierten Welt Begrüßt werden wir von einem Intro, welches gar nicht mal so schlecht aussieht. Digitalisierte Bilder bzw. Animationen werden in der Art eines Comic-Panels auf den Fernseher geworfen und sollen uns jeden spielbaren Charakter näher bringen. Das liest sich jetzt aufwändiger als es wirklich ist, denn spielbare Charaktere gibt es ganze 3 (in Worten: drei) Stück: Einen Wrestler,